Programm
Womit wir anfangen, was dazukommen soll
Der Verein hat einen Baukasten aus acht offenen Formaten, aber noch kein Programm: Kein Termin ist gesetzt, kein Raum gefunden. Was hier steht, ist die Reihenfolge, in der wir vorgehen wollen, und was jedes Format sein soll.
Die Grafik zeigt den geplanten Rhythmus, nicht den Kalender: ein verlässlicher Termin im Monat, dazwischen Abende mit Inhalt. Termine und Orte stehen noch nicht fest. Was davon im ersten Jahr wirklich stattfindet, hängt an einem Raum und an Leuten, die ein Format verbindlich übernehmen.
Die Grafik skizziert einen möglichen Rhythmus, sie ist keine Zusage. Welches Format in welchem Monat läuft, entscheidet sich erst, wenn Räume und Verantwortliche feststehen. Wer uns schreibt, erfährt die ersten Termine zuerst.
Die Reihenfolge
Erst tragfähig werden, dann größer werden
Ein schlecht besuchtes erstes Großereignis schadet mehr, als ein kleines Format nützt. Deshalb bauen wir das Programm in drei Schritten auf, und jeder Schritt beginnt erst, wenn der vorige trägt.
- Schritt einsDer Stammtisch trägt den Anfang
- Wir starten mit dem Founders-Stammtisch, weil er das Format mit dem geringsten Aufwand ist und trotzdem das wichtigste: Wiedererkennung entsteht nicht durch ein großes Ereignis, sondern dadurch, dass derselbe Termin immer wieder stattfindet. Alles Weitere setzt darauf auf.
- Schritt zweiDie Workshop-Reihe kommt dazu
- Sobald der Stammtisch läuft, ergänzen wir die Workshop-Reihe: ein Thema pro Abend, Vortrag und Übung. Dazu die kleinen offenen Formate, Kamingespräch und Community-Abend, sobald sich jemand findet, der eines davon verbindlich übernimmt.
- Schritt dreiDie großen Abende zuletzt
- Speed-Networking, Pitch-Night, Startup-Weekend und Demo-Day brauchen Reichweite, Helfende und Partner. Beides entsteht erst an den kleinen Abenden davor. Wir gehen sie an, wenn es eine stabile Kerngruppe regelmäßiger Gesichter gibt, nicht vorher.
Der Baukasten
Die Formate im Einzelnen
Acht offene Formate stehen im Konzept, geordnet nach dem, was zuerst kommt. Nicht jedes wird es im ersten Jahr geben. Was hier steht, ist der Zweck jedes Formats, für wen es gedacht ist und wovon es abhängt.
Founders-Stammtisch
Das Format, mit dem wir anfangen, und das einzige, das von Beginn an regelmäßig laufen soll. Ein lockeres Treffen in einer Bar oder einem Café, ohne festes Programm und ohne Bühne. Gelegentlich ein kurzer Impuls, wenn jemand etwas beizutragen hat, sonst einfach Gespräch.
Gedacht ist er monatlich, weil ein Termin erst verlässlich wird, wenn er wiederkehrt. Offen für Gründende und für alle, die über eine Gründung nachdenken; eine Mitgliedschaft setzt er nicht voraus.
Workshop-Reihe
Ein Thema pro Abend, Vortrag und Übung statt reinem Zuhören, gehalten von internen oder externen Referentinnen und Referenten. Wer eine Reihe daraus macht, kann aufeinander aufbauen, statt jedes Mal bei null anzufangen.
Gedacht ist sie mehrmals im Jahr. Im ersten Jahr planen wir eher mit drei oder vier Terminen als mit einer durchgehenden Reihe, weil jeder Termin Vorbereitung braucht und jemanden, der ihn hält. Gedacht für Gründende in der Frühphase.
Kamingespräch
Ein moderiertes Interview mit einer Gründerpersönlichkeit, danach eine offene Fragerunde, in der das Publikum selbst nachfragen kann. Der Zweck ist, dass jemand ausführlich erzählt, was tatsächlich passiert ist, und nicht nur, was am Ende dabei herauskam.
Wenige Male im Jahr gedacht. Wen wir einladen, steht noch nicht fest: Wir fragen erst an, wenn wir einen verlässlichen Rahmen bieten können.
Community-Abend
Ein offenes Treffen ohne festes Programm: kein Vortrag, kein Ablauf, nur Zeit und ein Tisch. Gedacht als Ergänzung für den Fall, dass ein Termin im Monat zu wenig ist.
Weil das Format kaum Vorbereitung braucht, kann es kurzfristig dazukommen, sobald es jemanden gibt, der einlädt.
Speed-Networking mit Unternehmen
Getaktete Kurzgespräche: Auf ein Signal hin wechseln alle zum nächsten Gegenüber. So kommen an einem Abend viele Kontakte zustande statt zwei langer Gespräche und danach nichts mehr.
Gedacht für Gründende auf der einen Seite und Unternehmensvertretungen auf der anderen. Das Format trägt nur, wenn beide Seiten in ausreichender Zahl kommen, deshalb steht es hinter Stammtisch und Workshop-Reihe. Gespräche mit möglichen Partnern haben wir dafür noch nicht geführt.
Pitch-Night
Mehrere Pitches von wenigen Minuten, jeder mit Rückfragen, danach Zeit zum Netzwerken. Gedacht für alle, die eine Idee haben und sie einmal laut vor anderen sagen wollen.
Es geht dabei nicht um Kapital und nicht um eine Platzierung, sondern um Rückmeldung und darum, das eigene Vorhaben sichtbar zu machen. Ein Abend mit Publikum braucht Publikum, deshalb kommt er später.
Startup-Weekend oder Hackathon
Ein Wochenende am Stück: zum Auftakt Ideenpitches, danach Teamarbeit in Gruppen, zum Abschluss die Präsentation der Ergebnisse. Gedacht für Gründungsinteressierte sowie für Leute aus Entwicklung und Design, die in kurzer Zeit etwas Fertiges sehen wollen.
Das ist das aufwendigste Format im Baukasten, in der Vorbereitung wie am Wochenende selbst. Ob es überhaupt im ersten Jahr möglich ist, entscheiden wir erst, wenn die kleinen Formate laufen.
Demo-Day
Mehrere junge Unternehmen zeigen, wie weit ihr Produkt ist, danach Networking. Das Format lebt davon, dass es solche Unternehmen im Umfeld des Vereins gibt und dass sie etwas zu zeigen haben.
Solange das nicht der Fall ist, bleibt der Demo-Day im Baukasten und wird nicht angekündigt. Ihn zu planen, bevor es die Unternehmen gibt, hieße, einen Abend um seiner selbst willen zu veranstalten.
Was intern dazukommt
Neben den offenen Abenden gibt es die Mitgliederversammlung. Sie ist kein Veranstaltungsformat, sondern der Pflichttermin, an dem die Mitglieder entscheiden. Was dort behandelt wird, steht auf der Seite zum Verein.
Kein Termin ist gesetzt, kein Raum ist gefunden, kein Format ist vergeben. Wer eines davon übernehmen, einen Raum stellen oder einen Workshop halten will, hilft dem Verein im ersten Jahr am meisten.Sobald die ersten Termine stehen, geben wir sie hier bekannt. Wer uns vorher schreibt, erfährt sie zuerst.
Termine
Wann wir uns treffen
Abonniere den Kalender einmal, dann stehen alle Abende automatisch in deinem Kalender, sobald sie feststehen. Erinnert wirst du am Vortag.
September 2026
Der erste Termin steht noch nicht fest.
Wir suchen gerade einen Raum, der regelmäßig frei ist. Wer den Kalender abonniert, muss dafür nicht wieder vorbeischauen: Der erste Termin landet von allein im eigenen Kalender.