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Förderung Gründer Region Trier: Ein Überblick über Anlaufstellen

Förderung Gründer Region Trier: Überblick über Kammern, Wirtschaftsförderung, Hochschulen, Förderprogramme, Bürgschaften und Stipendien für den Start.

Aufgefächerte Broschüren und eine topografische Karte auf einem Schreibtisch

Wo du mit der Suche anfangen kannst

Wer ein Unternehmen gründet, stößt früh auf die Frage nach Förderung. Förderung Gründer Region Trier ist einer der Suchbegriffe, die dabei am häufigsten auftauchen, denn die Angebote sind zahlreich und nicht immer leicht zu überblicken. Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Anlaufstellen, ohne dir einzelne Programme, Fristen oder Summen zu nennen, denn die ändern sich häufig und hängen stark von deiner Situation ab. Was du bekommst, ist eine Landkarte, mit der du gezielt nachfragen kannst.

Die Kammern

Die Industrie- und Handelskammer und, je nach Branche, die Handwerkskammer sind für die meisten Gründerinnen und Gründer die erste Anlaufstelle. Sie beraten unabhängig von der Rechtsform deines Unternehmens und kennen die regionalen Besonderheiten zwischen Bitburg und Trier gut. Viele Kammern bieten auch Gründungssprechtage oder eine erste Beratung an. Was genau angeboten wird und welche Unterlagen du dafür brauchst, erfährst du am besten direkt bei der für dich zuständigen Kammer.

Die Wirtschaftsförderung der Kreise und Kommunen

Sowohl der Landkreis als auch die Stadt Trier haben eigene Stellen für Wirtschaftsförderung. Diese kennen lokale Gewerbeflächen, lokale Netzwerke und oft auch kommunale Unterstützung bei der Standortsuche. Wirtschaftsförderungen sind darauf ausgelegt, dass Unternehmen in der Region bleiben und wachsen, ein Anruf dort lohnt sich also fast immer. Das gilt für Bitburg genauso wie für Trier: Frag direkt bei der Wirtschaftsförderung deines Kreises oder deiner Stadt nach, was für dein Vorhaben in Frage kommt.

Gründungsberatung an Hochschulen

Wenn du an einer Hochschule studierst oder studiert hast, lohnt sich ein Blick auf die Gründungsberatung deiner Hochschule. Viele Hochschulen bieten eigene Anlaufstellen für Gründungsinteressierte, oft mit Beratung, manchmal mit eigenen Räumen oder Kontakten zu Mentorinnen und Mentoren. Der Zugang ist häufig nicht auf aktuelle Studierende beschränkt, auch Absolventinnen und Absolventen können sich meist noch eine Weile nach dem Abschluss dort melden. Was genau gilt, erfährst du am besten direkt bei der jeweiligen Hochschule.

Förderprogramme von Land und Bund

Sowohl das Land Rheinland-Pfalz als auch der Bund haben Förderprogramme für Gründungen, die sich je nach Branche, Rechtsform und Vorhaben unterscheiden. Manche richten sich an Gründungen aus der Arbeitslosigkeit, andere an innovative oder technologieorientierte Vorhaben, wieder andere an bestimmte Zielgruppen. Diese Programme ändern sich regelmäßig, auch bei Fristen und Förderhöhen. Eine verlässliche erste Anlaufstelle für einen Überblick sind wieder die Kammern und die Wirtschaftsförderung, die dich zu passenden Programmen weiterleiten können.

Bürgschaften

Wenn eine Bank für eine Finanzierung eine Sicherheit verlangt, die du nicht bieten kannst, kann eine Bürgschaft helfen. Dafür gibt es Bürgschaftsbanken, die einen Teil des Risikos übernehmen. Ob das für dein Vorhaben in Frage kommt, hängt stark von der Finanzierungssumme, der Bank und deinem Geschäftsmodell ab. Am besten sprichst du das direkt mit deiner Bank oder mit der Wirtschaftsförderung an.

Stipendien

Für die frühe Phase, also bevor überhaupt Umsatz da ist, gibt es teilweise Gründungsstipendien. Diese sichern für einen begrenzten Zeitraum den Lebensunterhalt, damit du dich auf den Aufbau des Unternehmens konzentrieren kannst. Die Voraussetzungen unterscheiden sich stark, je nach Programm und Geldgeber. Auch hier gilt: Frag gezielt bei den genannten Anlaufstellen nach, welche Stipendien aktuell in Frage kommen.

So gehst du am besten vor

Bei so vielen möglichen Anlaufstellen hilft eine einfache Reihenfolge:

  • Kläre zuerst bei der Kammer, was grundsätzlich zu deinem Vorhaben passt.
  • Sprich mit der Wirtschaftsförderung deines Kreises oder deiner Stadt über lokale Unterstützung.
  • Wenn du von einer Hochschule kommst, frag dort zusätzlich nach.
  • Erst danach lohnt sich die gezielte Suche nach einzelnen Förderprogrammen, Bürgschaften oder Stipendien.

So vermeidest du, dich in Programmen zu verlieren, die für dich gar nicht in Frage kommen.

Erfahrungen aus der Region

Keine dieser Anlaufstellen ersetzt den Austausch mit Menschen, die denselben Weg schon gegangen sind. Wer welche Beratung genutzt hat, wie lange ein Antrag gedauert hat und woran es dabei gehakt hat: Solche Erfahrungen stehen in keiner Broschüre. Netzwerke, Stammtische und Gründungsinitiativen zwischen Bitburg und Trier sind dafür der naheliegende Ort, weil die Beteiligten mit denselben Kammern, Ämtern und Banken zu tun haben. Ein Erfahrungsbericht ersetzt keine Beratung, denn jede Gründung unterscheidet sich in Branche, Rechtsform und Finanzierungsbedarf. Er hilft aber bei der Einordnung, welche Anlaufstelle sich für dein Vorhaben zuerst lohnt und welche Frage du dort stellen solltest.

Passt dazu: Gründen in der Eifel und Was kostet ein Verein?.

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